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Induktions- und Infrarotgeräte

Induktions- und Infrarotgeräte sind elektrische Kochgeräte für die professionelle Gastronomie, die Hitze ohne offene Flamme erzeugen. Induktionsgeräte übertragen Energie per Magnetfeld direkt in den ferromagnetischen Topfboden, Infrarotgeräte über strahlende Glaskeramik-Heizflächen. Beide Bauarten heizen schnell, sind energieeffizient und eignen sich für Front-Cooking ebenso wie für den Küchenbetrieb.

Einsatzbereiche und Bauformen

In Küchen, an Buffets und im Front-Cooking lösen Induktions- und Infrarotgeräte klassische Gas- und Strahlungsherde an vielen Posten ab. Sie sind als kompakte Tischgeräte mit einer oder mehreren Kochstellen, als Einbaufelder oder als Standgeräte erhältlich. Die Induktionstechnik reagiert nahezu verzögerungsfrei auf jede Leistungsänderung und gibt kaum Restwärme an den Raum ab, was die Arbeitsumgebung kühl hält. Infrarotgeräte arbeiten mit einer beheizten Glaskeramikfläche und funktionieren unabhängig vom Topfmaterial – also auch mit Aluminium-, Kupfer- oder Glasgeschirr, das auf Induktion nicht anspricht.

Wer einen mobilen oder flexiblen Posten plant, findet ergänzende Lösungen unter mobile Tischkochgeräte; für klassische Posten mit mehreren Kochzonen lohnt zudem der Blick auf Herde und Wok-Herde.

Wichtige Auswahlkriterien

  • Technologie: Induktion für maximale Effizienz und schnelle Regelung mit magnetischem Geschirr; Infrarot, wenn unterschiedliche Topfmaterialien zum Einsatz kommen.
  • Anschlussleistung: Geräte gibt es mit 230 V (Einzelplatten) und 400 V Starkstrom (Mehrplattengeräte, Wok-Induktion) – die vorhandene Elektroinstallation entscheidet mit.
  • Leistungsstufen und Regelung: Fein abgestufte oder stufenlose Steuerung, Timer- und Speicherfunktionen für reproduzierbare Ergebnisse.
  • Kochzonengröße und Bauform: Passend zum verwendeten Geschirr und zum verfügbaren Platz – Tisch-, Einbau- oder Standausführung.
  • Einsatzort: Spritzwasserschutz und Robustheit für den Front-Cooking-Bereich oder den intensiven Küchenbetrieb.

Material, Qualität und relevante Normen

Gehäuse aus Edelstahl und kratzfeste, hitzebeständige Glaskeramik-Kochflächen sind im Profibereich Standard, da sie hohe mechanische Belastung und tägliche Reinigung verkraften. Elektrisch betriebene Gewerbegeräte fallen unter die einschlägigen Sicherheitsanforderungen und tragen das CE-Zeichen; für den professionellen Dauereinsatz sind Geräte mit entsprechender Schutzart und robuster Verarbeitung auszuwählen. Bei Induktion ist zu beachten, dass nur induktionsgeeignetes (ferromagnetisches) Geschirr funktioniert – ein einfacher Magnettest am Topfboden gibt Aufschluss.

Betrieb und Pflege

Glaskeramikflächen lassen sich nach dem Abkühlen mit geeignetem Reiniger leicht säubern; eingebrannte Rückstände werden mit Glaskeramik-Schaber entfernt. Induktionsgeräte bleiben an der Oberfläche vergleichsweise kühl, da die Wärme erst im Topf entsteht – das senkt das Risiko von Einbrennstellen und erleichtert die Reinigung. Lüftungsschlitze und Filter der Geräteelektronik sollten frei von Fett und Staub gehalten werden, um die Kühlung der Bauteile sicherzustellen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Induktion und Infrarot?
Induktion erzeugt Wärme per Magnetfeld direkt im Topfboden und braucht magnetisches Geschirr. Infrarot beheizt eine Glaskeramikfläche, die ihre Wärme an jedes Gefäß abgibt – unabhängig vom Material.

Welches Geschirr brauche ich für Induktionsgeräte?
Sie benötigen Töpfe und Pfannen mit ferromagnetischem Boden. Ein Magnet, der am Boden haftet, zeigt die Eignung an. Aluminium-, Kupfer- oder Glasgeschirr funktioniert nur auf Infrarotgeräten.

Sind Induktionsgeräte energieeffizienter als herkömmliche Herde?
Ja, weil die Energie nahezu verlustfrei direkt im Topf umgesetzt wird und kaum Wärme an den Raum verloren geht. Das verkürzt Ankochzeiten und reduziert die Hitzebelastung in der Küche.

Eignen sich diese Geräte für Front-Cooking und Buffets?
Ja. Kompakte Tischgeräte ohne offene Flamme und mit geringer Restwärme sind dafür ideal. Für mehr Mobilität bieten sich speziell ausgelegte Tischkochgeräte an.

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